Andacht Dezember 2017: Preisen mit Psalmen und Weisen

Lobe den Herrn, meine Seele,
und seinen heiligen Namen.
Was er dir Gutes getan hat,
Seele, vergiss es nicht, Amen.
Lobe, lobe den Herrn,
lobe den Herrn meine Seele!
Der Erd und Himmel zusammenhält,
unter sein göttliches Jawort stellt,
den will ich preisen
mit Psalmen und Weisen,
von Herzen ihm ewiglich singen.
(Kommt, atmet auf, Nr. 010,4)

Dieses schwungvolle Lied steht im Liederheft „Kommt, atmet auf“. Vielen ist es schon bekannt, und wer es einmal im Ohr hat, der wird es so schnell nicht wieder los. Manche Kirchenbands oder Posaunenchöre spielen es als einen ihrer „Schlager“ immer wieder gerne.

Wie gut, dass es zu jeder Zeit Menschen gab und gibt, die neue Kirchenlieder dichten! Und dieses Lied ist auch ein gutes Beispiel dafür, wie modern die eigentlich alte Botschaft daherkommen kann – schließlich ist es eine Vertonung von Psalm 103.

Das Lob Gottes in der Kirchenmusik kennt viele Facetten: mit alten und neuen Liedern, laut oder leise, nachdenklich oder fetzig, als Gemeindegesang, mit Orgel, Chören, mit E-Gitarre oder Posaunen. Gerade Posaunenchöre sind so etwas wie das Markenzeichen evangelischen Glaubens. Und noch dazu stehen sie fest auf biblischem Fundament. In Psalm 98 heißt es zum Beispiel: Mit Trompeten und Posaunen jauchzet vor dem Herrn, dem König!

Ihn will ich preisen mit Psalmen und Weisen! Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Die Kirchenmusik hat immer passende Formen gefunden, Gott zu loben. Denn das zu tun und die Menschen zu erfreuen, das ist Aufgabe und Anliegen aller, die in der Gemeinde musizieren.

Helga von Niedner

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